Alice Vömel Tagesmutter
Willkommen
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Bin vorübergehend als Grundschullehrerin tätig. Deshalb kein Tagesmutter-betrieb.

 Einige einführende Worte zu meiner Tätigkeit als Tagespflegeperson

Ich kann es einfach nicht lassen: nachdem ich einen weiteren Anlauf genommen habe, um wieder als Grundschullehrerin zu arbeiten, habe ich mich doch wieder dazu entschieden, weiter als Tagesmutter zu arbeiten. 

Zum ersten Mal übte ich die Tätigkeit in Ravensburg in den 90er Jahren mit bis zu 8 Kindern zwischen einem und sechs Jahren aus

Zum zweiten Mal, als meine Tochter knapp ein bis zwei Jahre alt war 

Und nun zum dritten Mal seit 2012 in meinem Haus in Nierst - da ich diese Aufgabe liebe. 

Ich betreue bis zu 4 Kindern im Alter zwischen einem und drei Jahren. Die Tagespflege als Modell der Kinderbetreuung überzeugt mich inzwischen immer mehr. 

Hier wird keine "künstliche Welt" geschaffen, um Kinder zu belehren, sondern sie sind auf natürliche Weise in den Alltag integriert.

Der Alltag mit allen seinen Facetten ist das, was Kinder in diesem Alter als erstes begreifen möchten: z.B.Kochen, Wäsche, Gartenarbeit - und all dies wird bei der Tagespflegeperson mehr automatisch dem Kind nahe gebracht und weniger durch ein vorher erdachtes pädagogisches Konzept übermittelt. 

Die Zeit mit den Kindern und die Zeit für die Kinder scheint dadurch "im Fluss".

Und es gibt so viel Zeit zum Spielen mit den kleinen Freunden und dem von mir sorgfältig ausgewähltem Material. Viel Naturmaterial, wenig Plastik.

Die Gruppe ist klein und überschaulich; das einzelne Kind geht nicht unter in einer Menge. Das Kind gewinnt an innerer Sicherheit und es kann seine sozialen Kompetenzen entwickeln, ohne überfordert zu sein.

Als Tagespflegeperson bin ich flexibel, ich kann auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen, ohne mich nach einem strengen Zeitplan richten zu müssen. Ich kann fast täglich Ausflüge machen mit dem Bakfiets, zu Fuß, mit Kinderfahrzeugen....

Und abends habe ich als Betreuerin das Gefühl, die Bedürfnisse der Kinder erfüllt haben zu können. 

Ich habe erfahren, dass dem Kind in dem kleinen persönlichen Rahmen der Tagespflege Geborgenheit geboten wird, Sicherheiten, aus denen heraus es sich mit zunehmendem Alter mit viel Kompetenz in größeren Gruppen integrieren kann.

 

Nachstehend einige Gedanken frei nach Emmi Piklers Pädagogik:

(Emilie „Emmi“ Pikler war eine ungarische Kinderärztin, die im 20. Jahrhundert neue Wege in der Kleinkindpädagogik ging)

  

Die Bedürfnisse eines Menschen bis 3 Jahre unterscheiden sich sehr von denen älterer Kinder 

Das kleine Kind braucht einen Erwachsenen, der sich um ihn kümmert, es nicht nur pflegt und betreut, sondern wirklich sieht und ihm signalisiert, dass es wichtig ist und ihm in wirklicher Präsenz begegnet.

Es braucht in diesem Alter keine extra ausgedachten Spiele, sondern es lernt eigentlich alles aus der Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wird.

Das kleine Kind braucht Zeit und Freiheit, um sich in seinem Tempo zu bewegen, um auszuprobieren und in Eigenaktivität seinen Erfahrungsschatz auszubauen.

Kleinkinder bis zu 3 Jahren können durchaus Bindungen zu verschiedenen Menschen aufbauen. Sie brauchen aber die intensive, individuelle Bindung an eine Person, um aus einer sicheren Position heraus die Welt zu erforschen und lernend in sie hinein wachsen zu können 

Das können sie nicht in einer großen Kindergartengruppe mit wechselnden Betreuern, die durch die Menge der Kinder gar nicht in der Lage sind, diese Art von Bindung aufzubauen.

 

Mein Schwerpunkt im Tagesablauf ist der Aufenthalt an frischer Luft. Wir machen ca. alle zwei Tage Ausflüge mit dem Bakfiets, meist an den Rhein oder halten uns im Garten auf.

Mein Haus bietet viele Bewegungsmöglichkeiten und das Kind findet eine vorbereitete Umgebung vor (Spiel-, Lern- und Bewegungsmaterialien, die immer wieder ausgetauscht werden - Prinzip: nicht zu viel auf einmal!).

 Ich  Kinderlieder, sei es beim Fahrradfahren, kochen......

Wir malen und basteln, sobald die Kinder dafür die Kompetenz haben, wir machen einfache Bewegungsspiele, Kreis- und Fingerspiele, tanzen, musizieren am Klavier und mit anderen Instrumenten, matschen und sandeln, machen "Übungen des täglichen Lebens" nach Maria Montessori (z.B. Schüttübungen) und vieles mehr, was sich aus dem Alltagsleben ergibt. 

Ich koche aus frischen, überwiegend biologischen Zutaten.

Die Zeit mit den Kindern bereitet mir sehr viel Freude. 

Falls Sie sich ausführlicher mit meinen pädagogischen Vorstellungen beschäftigen wollen, lade ich Sie ein mein Konzept zu lesen, welches ich 2011 im Rahmen der Tagesmutterqualifikation geschrieben habe.

 

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